Ausflugsmöglichkeiten

Wenn Sie Ihre Urlaubstage nicht nur am Strand verbringen wollen, bietet die Umgebung großartige Ausflugsmöglichkeiten an. Kaum eine andere Region bietet soviel Sehenswertes wie Venetien. Im Umkreis von nur 1 Stunde befinden sich die Kunststädte Venedig, Padua und Ravenna.

Während der Spielzeit der ARENA DI VERONA werden von Ende Juni bis Anfang September Ausflüge zu den Opernfestspielen angeboten. 

Chioggia (20 km entfernt)

Das wenig bekannte Fischerstädtchen am südlichen Zipfel der venezianischen Lagune wirkt wie eine Miniaturausgabe von Venedig. Auch hier prägen Kanäle und Paläste das Bild. Besonders beliebt ist der Fischmarkt. Er findet werktags von 6.30 bis 12.00 Uhr statt und gehört zu den größten Fischmärken Italiens. Trauen Sie sich - kaufen Sie eine Seezunge, Scampi oder Muscheln und zaubern sich in Ihrem Bungalow ein mediterranes Essen.                                                              Jeden Donnerstag findet zusätzlich der große Wochenmarkt statt.

 

Venedig (ca. 60 km entfernt)

Venedig war bis 1797 eine der bedeutendsten Zentren im damaligen Europa. Venedig war der größte Handelsplatz zwischen Westeuropa und dem östlichen Teil des Mttelmeers. Es wurde im Wesentlichen mit Gewürzen, Weizen und Luxuswaren gehandelt.

Nutzen Sie die Nähe zu dieser großartigen Stadt für einen Besuch. Mit dem PKW fahren  Sie über die lange Straßenbrücke Ponte della Libertà nach Venedig auf die Parkplatzinsel Tronchetto und dann mit dem Linienboot (Vaporetto) ins Stadtzentrum.

Preiswerter sind die Festlandparkplätze von Fusina, Treporti und Punta Sabbioni (Fahrtzeit mit dem Schiff ca. 40 Min.)  www.ACTV.it

Alternative in Mestre parken und den Pendelzug nach Venedig benützen.

Eine gute Möglichkeit besteht auch mit dem Schiff ab Chioggia bzw. Sottomarina. Fahrzeit ca. 70 Min.

 

 

 

Vergnügungspark Mirabilandia (ca. 100 km entfernt)Mirabilandia

Italiens zweitgrößter Freizeitpark befindet sich an der Adriaküste zwischen Ravenna und Rimini.

Jede Menge Attraktion erfreuen die Besucher jeden Alters. Vor allem Jugendliche kommen bei den Hochgeschwindigkeitsachterbahnen voll auf ihre Kosten. Besonders beliebt sind die Police-School-Stuntshow, die Katun Achterbahn mit 6 Loopings und der angeschlossene Wasserpark Mirabilandia Beach.

Der 2012 eröffnete, 60 Meter hote Water Coaster stellte einen neuen italienischen Höhenrekord auf. Die zehn Personen fassenden Fahrzeuge werden bei "Divertical" zunächst mit einem Vertikallift nach oben transportiert, bevor es dann mit einer Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h wieder nach unten geht - hinein in die Splash-Zone. Der Fokus liegt hier klar auf der Höhe und dem damit verbundenen Thrill sowie einer schönen Aussicht auf das nahe Mittelmeer.

Verona (ca. 120 km entfernt)

Verona ist nicht nur die Stadt der berühmten Opernfestspiele und des romantischsten Liebespaars (Romeo und Julia) der Welt, Verona ist auch eine der schönsten und geschichtsträchtigsten Städte Italiens.

Die Opernfestspiele finden jedes Jahr von Mitte Juni bis Anfang September statt. Schauplatz ist das römische Amphitheater, wo große Opern unter freiem Himmel zu erleben sind. Infos unter www.arena-verona.de

 

 

Comacchio (ca. 60 km entfernt)

Es handelt sich um eine reizende kleine Stadt mit antikem Ursprung. Comacchio liegt auf 13 Inseln: Ihre Einwohner sind stolz auf ihr gut erhaltenes historisches Zentrum. Und das zu Recht. Mit seinen Kanälen, hübschen Brücken und Palästen erinnert es ein wenig an Venedig.

Interessant ist vor allem die Kanalbrücke Trepponti aus dem Jahr 1634. Die Brücke wird aus fünf Treppen und fünf Rundbögen gebildet und führt über den Zusammenfluss von drei Kanälen.

Eine große Spezialität Comacchios sind die Aale. Jedes Restaurant bietet eine Vielzahl von Aal-Gerichten an.

 

 

Pomposa (ca. 40 km entfernt)

Benediktinermönche gründeten im 6. Jahrhundert ein kleines Kloster. Damals war der Ort, im Delta des Po, wohl eher eine kleine Insel. Die Abtei mit ihrem unverputzten Backsteinwänden ist, auf dem Weg Richtung Ravenna , unbedingt enen Besich wert.

 

Ravenna (ca. 90 km entfernt)

RavennaDen Mittelpunkt der Stadt Ravenna, in der Dante einst seine "Göttliche Komödie" schrieb, ist die Piazza del Popolo. Ravenna größte Schätze sind die frühchristlichen Bauten aus dem 5. und 6. Jahrhundert, darunter die Kirchen San Vitale oder die Palastkirche Theoderichs, beide mit herrlichen 1500 Jahre alten byzantinische Mosaiken reich geschmückt. Für die UNESCO Grund genug, 1996 acht Gebäude zum Weltkulturerbe zu erklären.

Keine andere Stadt der Region ist so stark von der Zeit der Völkerwanderung geprägt wie Ravenna. In rascher Abfolge war der Ort Hauptstadt des Weströmischen Reichs, Sitz der Gotenkönige und Residenz der byzantinischen Exarchen. 

 

 

 

Po-Delta Nationalpark (10 km entfernt)

Das riesige Delta des Po, der mit fünf Armen in die Adria mündet umfasst 400 km². Hier ist eine Landschaft, in der die Grenze zwischen Land und Wasser zerfließt. Die Flora und Fauna sind einzigartig und der Botanische Garten von Porto Caleri einen Besuch wert.

Ideal ist die Landschaft, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden. Auch für Wanderer und Naturbeobachter, wie Hobby-Ornitologen bietet der Nationalpark jede Menge Erlebnisse. Das Delta ist eine stille Landschaft, der Toruismus der beliebten Adriastrände scheint in einer anderen Welt zu liegen.

Wir empfehlen einen Schiffsausflug auf den Flußläufen und Kanälen im Po-Delta zu unternehmen (ca. 2 - 3 h Schiffsfahrt). Abfahrtststellen in Porto Caleri, Porto Garibaldi, Porto Tolle...  Bitte unbedingt vorher reservieren z.B. bei MOTONAVE ALBATROS (info@motonavealbatros.it) oder NAVIGAZIONE MARINO CACCIATORI (info@marinocacciatori.it  oder telefonisch unter 0039/0426/380314).

Euganäische Hügel (ca. 50 km entfernt)

Diese sich plötzlich in der flachen Poebene erhebende Hügellandschaft vulkanischen Ursprungs im Süden Paduas gehört zu den besonders idyllischen Ausflugszielen Norditaliens: mit Rebhängen, Wäldern, der Benediktinerabtei von Praglia (11. Jh.) und den Castelli Carraresi. Im Bergdorf Arquà Petraca strab der berühmte Dichter Francesco Petrarca.

Weinkenner lieben die frischen Colli Euganei Weine. Viele Ausflugsrestaurants im Grünen und mit Blick über die Hügellandschaft laden dazu ein, ein Essen auf der Terrasse zu genießen und die hervorragende regionale Küche zu kosten.

  Padua (ca. 60 km)

Padua ist eine der ältesten und dynamischsten Städte Italiens. Die Antike vermischt sich mit der Moderne, die Tradition mit der Avantgarde, und verleiht dieser schönen Stadt einen besonderen und einzigartigen Charme. Fast 70.000 Studenten zählt die 1222 gegründete traditionsreiche Universität. Fast ebenso alt ist die Basilika des hl. Antonius, eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Italiens. Aber auch die Altstdt mit Ihrem farbigen Obst- und Gemüsemarkt lohnt einen Besuch.

Unser persönlicher TIPP:  Unbedingt einkehren sollte man an der Piazza Cavour in das traditionsreiche (seit 1831) und berühmteste Kaffeehaus der Stadt, das Caffé Pedrochi. Dort kosten Sie den gleichnamigen Kaffee Pedrochi. Es ist ein kochend heißer Espresso. Dieser wird mit Pfefferminz versetztem Milchschaum serviert.

Weltberühmt ist die Scrovegni Kapelle mit ihren einzigartigen Fresken des großen Giotto. Wenn Sie eine Besichtigung der Fresken planen, sollten Sie bereits ein bis zwei Monate vorher Ihre Eintrittskarten über das Internet bestellen. Kurzfristig ist vor Ort eine Besichtigung fast unmöglich (www.cappelladegliscrovegni.it)

 

Botanischer Garten Porto Caleri (ca. 5 km)

Der botanische Küstengarten am äußerten Küstenrand von Rosolina ist mit dem Fahrrad oder Pkw schnell zu  erreichen. Auf 23 Hektar existieren ein Dutzend Ökosysteme: vom Pinienwald bis zur Dünenkette der Küste und der Salzwassergebiete mit insgesamt 220 Pflanzenarten. Der Garten wurde nicht, wie woanders, künstlich angelegt. Es wurden niemals Veränderungen am bestehenden Lebensraum vorgenommen. So haben sich die wild wachsenden Blumen natürlich angesiedelt und vermehrt. Besucherwege, teils auf Holzstegen, führen durch den Park.

Drei Besucherwege führen durch die Anlage, von der nur ein kleiner Teil eine geringe Eintrittsgebühr kostet (geöffnet ca. 10-13 und 16-19 Uhr). Weg A mit ca. 600 m Länge widmet sich den Pinienwäldern, Weg B ist ca. 1650 m lang und man endeckt die Entwicklung der Küstenregion und der Binnendünen sowie seltene Pflanzen und Weg C mit 2.800 m zeigt alle vorhandenen Ökosysteme: vom Pinienwald über den Sand zu den mediterranen Gewächsen bis zu den Feuchtgebieten. Nebenbei kann man auch interessante Vögel wie Reiher, Seeschwalben, Möwen, Enten und Sumpffalken beobachten.